Archiv des Autors: Christine Krohne

Neues Rechtsgutachten zum Thema Freiheitsentziehende Maßnahmen und geschlossene Unterbringung

Freiheitsentziehende Maßnahmen und geschlossene Unterbringung nach §1631b BGB in der Kinder- und Jugendhilfe

Das vorliegende Rechtsgutachten (Autorin: Prof. Dr. jur. Simone Janssen) möchte eine intensive rechtliche Auseinandersetzung mit der (Un)Zulässigkeit von geschlossener Unterbringung und freiheitsentziehender Maßnahmen ermöglichen. Betroffene (Grund)Rechte, die Genehmigungsbedürftigkeit der Freiheitsentziehung, das familiengerichtliche Genehmigungsverfahren, das Akteneinsichtsrecht und Anspruch auf Schadensersatz werden detailliert erörtert.

Careleaver*innen für Interview gesucht

Im Rahmen einer Masterarbeit einer Studierenden der Universität Trier werden junge Menschen gesucht, die aus einer Jugendhilfeeinrichtung oder Pflegefamilie den Weg in die Selbständigkeit gegangen sind. Das Thema der Forschungsarbeitet lautet: „Selbstorganisation stären – der Empowerment-Gedanke der Sozialen Arbeit – Welche Auswirkungen kann die öffentliche Selbstorganisation der Gruppe Careleaver auf subjektive Bewältugungskonzepte im Übergang in das Erwachsenenalter haben?“ Wer Interesse an einer Mitwirkung hat, erfährt hier mehr.

Aktueller Jahresbericht 2020

Der aktuelle Jahresbericht 2020 des Bremer Beratungsbüro für Erziehungshilfen liegt vor. Trotz der coronabedingten Einschränkungen im Frühjahr 2020 sind die Beratungsanzahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut angestiegen. Dies zeigt, dass es weiterhin einen großen Bedarf an Beratung gibt. Details zu der Beratungsarbeit im vergangenen Jahr sind im Jahresbericht 2020 nachzulesen.

Kostenbeteiligung junger Menschen in stationärer Jugendhilfe

 Junge Menschen, die in stationärer Jugendhilfe leben, müssen sich aus ihrem Einkommen, z.B. aus Ausbildung oder Arbeit, an den Kosten beteiligen. In der Regel beträgt die Höhe der Beteiligung 75% des Einkommens. Dieses Einkommen wird nach dem sogenannten Vorjahresprinzip errechnet. (§93 Abs. SGB VIII). Zudem kann auch ein geringerer Kostenbeitrag erhoben werden oder sogar ganz von der Heranziehung abgesehen werden. Voraussetzung ist dafür, dass das Einkommen aus einer Tätigkeit stammt, die dem Zweck der Leistung dient (§94 Abs.6 SGB VIII).

Was aber tun, wenn das Jugendamt das aktuelle Einkommen zur Grundlage der Berechnung macht? Oder wenn nicht geprüft wird, ob die Voraussetzungen für einen geringeren Kostenbeitrag vorliegen? Hier ist es auf jeden Fall sinnvoll, Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen. Denn eine Heranziehung ab dem Monat, ab dem Einkommen erzielt wurde, ist in vielen Fällen rechtswidrig. Dies sehen mittlerweile auch viele Gerichte so, die dies in ihren Beschlüssen zum Ausdruck gebracht haben.

Gerne beraten wir zu dem Thema und unterstützen bei der Formulierung von Widerspruchsschreiben.

Positionierung des Bundesnetzwerks Ombudschaft zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe

Das Bundesnetzwerk Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe hat sich in einem Positionspapier zur gesetzlichen Verankerung von Ombudschaft im Kontext des SGB VIII Reformprozesses geäußert. Das Bundesnetzwerk begrüßt die breite fachliche Zustimmung und Anerkennung der Relevanz von Ombudsstellen als unabhängige Beratungs- und Beschwerdestellen, wie sie aktuell im Rahmen des Dialogprozesses „Mitreden-Mitgestalten“ deutlich wird. Basierend auf fachlichen Grundlagen und Prämissen der ombudschaftlichen Praxis stellt das Bundesnetzwerk seine Positionen, Forderungen und konkreten Formulierungsvorschläge bezüglich einer gesetzlichen Implementierung von Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe dar. Hier weiterlesen…

11. Praxismesse der Sozialen Arbeit am 06. November 2019

Am 06. November findet von 09:00 bis 13:00 Uhr die 11. Praxismesse an der Hochschule Bremen statt. Ziel der Praxismesse ist die Vernetzung zwischen den Studiengängen der Sozialen Arbeit, der Sozialbehörde einschließlich dem Amt für Soziale Dienste mit seinen Sozialzentren und der Trägerlandschaft in Bremen.

Das BeBeE nimmt auch in diesem Jahr wieder teil und ist am Stand des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Bremen in Raum SI 364 zu finden. Weitere Informationen zu Teilnehmern und Veranstaltungen im Rahmen der Praxismesse finden Sie hier.

100 Schritte – ein Kalender für Careleaver

Abreißkalender 100 Schritte

Dreizehn CareleaverInnen haben an mehreren Workshop-Wochenenden überlegt, was ihre letzten 100 Schritte waren, bevor sie in einem selbstbestimmten Leben angekommen sind. Herausgekommen ist ein Kalender, der auf 120 Seiten diese Schritte sortiert und beschreibt und zahlreiche praktische Tipps gibt. Über einen QR-Code auf jeder Seite können zusätzliche Informationen im Internet auf der Seite www.100schritte.de sichtbar gemacht werden.
Der Kalender kann ab sofort per E-Mail unter bestellung@100schritte.de bestellt werden. Der Kalender kostet (inkl. Porto, Versand und Verpackung) 4,-€ pro Stück. Bitte bei Bestellung die gewünschte Anzahl und die Lieferadresse angeben.

Berücksichtigung der kindlichen Entwicklung im familiengerichtlichen Verfahren

Am 01.März 2019 findet von 13:00 bis 17:00 Uhr der jährliche Fachtag der „Arbeitsgemeinschaft Verfahrensbeistände und Kindschaftsrecht Bremen“, des „Kinder haben Rechte Bremen e.V.“ und Kinderpassage statt.

Themen werden sein:

  • Die Folgen von Drogen, insbesondere Alkohol, in der Schwangerschaft
  • Frühkindliche Traumatisierung und die Folgen für das Kind
  • Wohl und Wille des Kindes im familiengerichtlichen Verfahren – was kann/soll der Verfahrensbeistand / die Verfahrensbeiständin dabei leisten?

Kostenbeitrag: 70,- €

Den Veranstaltungsflyer mit allen Details, insbesondere zur Anmeldung könne sie hier einsehen.

Wer bestimmt hier was? – Ein Fachtag zu Partizipation in der stationären Jugendhilfe

Ohne Beschreibung

Am 01. November 2018 beteiligen wir uns am Fachtag „Wer bestimmt hier was? Veranstalter des Fachtages ist das Lidice-Haus in Kooperation mit Alten Eichen. Von 09:00 bis 16:00 Uhr geht es um das Thema „Partizipation in der stationären Jugendhilfe“. 

Zielgruppe des Fachtags sind Mitarbeiter_innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe und aus dem Amt für Soziale Dienste.

Zum Programm und zur Anmeldung geht es hier.